Handlaminierverfahren

Das Handlaminieren ist ein einfaches und am weitesten verbreitete Verfahren. Es genügen minimale technische Voraussetzungen. Die Materialien sind Epoxyd - oder Polyesterharze. Deshalb wird es hauptsächlich für kleinere Serien und für den Formenbau angewandt. Z. B.  Flugmodelle, Boote, Modellbauteile, Behälter und Prototypen aller Art. Mit den Formenharzen erzielen Sie hohe Oberflächengüten. Die Aushärtung erfolgt bei Raumtemperatur.
Arbeitsschritte
1
. Es wird ein Trennmittels auf die Formoberfläche aufgetragen.

2. Einstreichen der  Deckschicht (Feinschicht oder Gelcoat) auf Epoxyd- oder Polyesterbasis

3. Nach dem die  Deckschicht angeliert ist werden die  Gewebelagen schichtweise naß-in-naß aufgebracht. Zum Laminieren wird zunächst eine Harzschicht mit dem Pinsel aufgetragen. Dann  werden die Gewebeverstärkungen eingelegt und sorgfältig mit Harz durchtränkt. Mit dem Rillenroller wird das Harz verteilt und das Laminat entlüftet.

4.
Als Abschluß kann z.B. ein Abreißgewebe eingesetzt werden. Es ist Gewebe aus Nylonfasern. Nach dem Aushärten des Harzes kann dieses abgerissen werden. Es erzeugt eine gewünschte, klebfreie, rauhe und saubere Oberfläche, die anschließend nachbehandelt werden kann.